Spielbericht: Der Zura Tempel
Nachdem ich das Ritual vollzogen hatte und dabei eine Zeit lang mein Gehör verlor, betraten wir den Tempel und trafen auf einige Skelette von Schlangenmenschen die wir schnell vernichteten. Da wir nichts weiter fanden untersuchten wir das schwere doppelflĂŒglige Tor am anderen Ende des Raumes auf dem eine wunderschöne, wenn auch monströse Frau, so besaĂ sie z.B FledermausflĂŒgel. Wir identifizierten sie rasch als Zura eine alte Göttin der Atlanti deren AnhĂ€nger aus Kannibalen und Vampiren bestand.
Im nachfolgenden dunklen Gang wurden wir von einer Art Puppe angegriffen, die aufgrund ihrer geringen GröĂe und der Enge des Ganges, es passten nur zwei Personen nebeneinander, ein ernst zu nehmender Gegner war und mich verwundete. Anscheinend war die Klinge aber vergiftet und schon nach wenigen Augenblicken fiel mir das Atmen schwer und nur die göttliche Magie des Priesters konnte mich retten.
Morbius nahm in dieser Zeit den Stein an sich und das Wesen, welches die Puppe angetrieben hatte nahm Besitz von ihm und wollte uns Angreifen. Zu unser aller und besonders Morvius GlĂŒck reagierte Dolgarin schnell und beendete den Zauber in dem er dem Halbelfen den Stein aus der Hand schlug.
Einige Minuten spĂ€ter ĂŒbersah der eben erwĂ€hnte Halbelf leider eine Fallgrube und stĂŒrzte in die Tiefe konnte sich aber glĂŒcklicherweise abfangen, so das ihm nichts passierte. Dennoch musste er einen Heiltrank schlucken um wieder in der Lage zu sein, aus der Grube entkommen zu können. Kaum war er oben angekommen, zeigte sich in der Grube ein Wesen, welches ich als Aberration identifizieren konnte. Ein unförmiges Wesen aus sich windendem Fleisch, MĂ€ulern und Augen. Sie zog sich aber rasch zurĂŒck, da ihre Beute entkommen war.
Als wir den Raum betreten wollten wurden wir sowohl von dem Ork und dem Paladin getrennt da eine bronzene Platte herunterfuhr. Als diese den Weg in dem Raum freigab sahen wir das beide am Boden kauerten. Sie berichteten uns das Pendel durch den Raum.
Morvius suchte den Auslöser fĂŒr diese erneute Falle und bemerkte das JEDE Bodenplatte der Auslöser war. Dabei vergaĂ er allerdings die Bronzeplatte die ihn drohte zu zerquetschen, so dass er nach hinten springen musste um ihr Auszuweichen. Dem Sprung folgte allerdings ein tiefer Fall in die Grube deren Grund er schon davor einen Besuch abgestattet hatte. Dieses mal benötigte er die Hilfe des Priesters um nicht zu sterben…
Nach kurzer Untersuchung in der Kammer stellten wir fest, dass sie mit nekromantischer Macht behaftet war und sich das Blutbecken, welches sich in ihr befand, wohl als Reinigungsort diente.
Einige GĂ€nge und Minuten spĂ€ter erreichten wir eine Kathedralen artige Höhle mit einem Schrein der Göttin Zura, mit einem Altar aus dem Blut hervor quoll. Die Luft in dieser Höhle war abgestanden und wir meinten alle ein FlĂŒstern zu hören, auch wenn wir keine genauen Worte verstanden.
Erst nach einigen Augenblicke bemerkten wir eine Schlangenfrau, die sich durch ihre Worte als Jana offenbarte und 5 Skelette beschwor, die allerdings keine Gegner fĂŒr uns wahren. AnschlieĂend stĂŒrzten wir uns alle auf die Schlangenfrau, bis auf Ausk der anscheinend unter den Einfluss einer Beherrschung stand und sich ein Duell mit Dolgarin lieferte.
Die Schlangenfrau erkannte aber schnell das sie keine Chance hatte und verwandelte sich in gelblichen Rauch und floh durch einen Abzug in der Decke. Unser Feind war uns entkommen…
